Online Poker

German Live Poker stellt Ihnen die besten online Pokerräume vor!



Spielen Sie noch heute in den größten Online-Pokerräumen der Welt. Bevor Sie Ihr Onlinepokerspiel beginnen, sollten Sie die Rangfolge der Pokerblätter und die Regeln für Texas Hold’em kennen. Die folgenden Pokerblätter sollte jeder Spieler vor Beginn des Spiels beherschen.

 

 

Rangfolge der Pokerblätter

 

Royal Flush

Der Royal Flush ist die beste Pokerhand, sie unschlagbar ist. Sie besteht aus As, König, Dame, Bube und Zehn in derselben Farbe.

 

Straight Flush

Besteht aus fünf aufeinander folgende Karten derselben Farbe. Haben mehrere Spieler einen Straight Flush, so gewinnt das Blatt mit der höchsten Karte.

 

Four of a Kind

Vier Karten desselben Werts (vier Asse – vier Könige – vier Damen) und eine Beikarte, den sogenannten „Kicker“. Haben mehrere Spieler einen Vierling, so gewinnt das Blatt mit der höchsten Karte.

 

Full House

Ein Full House besteht aus drei Karten desselben Werts (Drilling) und zwei Karten eines anderen selben Werts (Paar). Wenn mehrere Spieler ein Full House haben, gewinnt die Hand mit dem höheren Drilling.

 

Flush

Fünf nicht aufeinander folgende Karten derselben Farbe. Haben mehrere Spieler einen Flush, gewinnt die Hand mit der höchsten Karte.

 

Straight

Fünf aufeinander folgende Karten ( 2 – 3 – 4 – 5 – 6) unterschiedlicher Farben. Haben mehrere Spieler einen Straight, gewinnt die Hand mit der höchsten Karte.

 

Three of a Kind

Drei Karten desselben Werts ( drei Buben – drei Damen – drei Könige usw.) und zwei Beikarten. Haben mehrere Spieler einen gleichwertigen Drilling, gewinnt die Hand mit dem höchsten bzw. zweithöchsten „Kicker“.

 

Two Pair

Zwei Karten desselben Werts plus zwei Karten eines anderen selben Werts und ein Kicker. Halten zwei Spieler identische Paare, gewinnt die Hand mit dem höchsten Kicker.

 

Pair

Zwei Karten desselben Werts ( zwei Buben – zwei Damen usw.) und drei Beikarten. Haben mehrere Spieler das gleiche Paar, gewinnt die Hand mit dem höchsten jeweils höchsten Kicker.

 

High Card

Ein Blatt, das sich keiner Kategorie zuordnen lässt. Haben mehrere Spieler die gleiche höchste Karte, gewinnt die Hand mit der jeweils besten,  zweithöchsten Karte, usw.

 

Tipico Sportwetten

 

 

 

 

Allgemeines über Online-Poker

 

 

Immer mehr Menschen verfallen dem Nervenkitzel  “ ONLINE POKER „, in der Hoffnung auf den grossen “ JACKPOT „. Viele Leute spielen Poker zu Hause mit Freunden, aber hier geht es nur um die reine Freude am Spiel.Um Online-Poker-Gewinne zu erzielen, gibt es verschiedene Möglichkeiten.Slot-Poker und Blackjack-Slots. Wenn Sie jedoch Ihr Glück in die eigenen Hände nehmen wollen, dann kann Poker genau das richtige Spiel für Sie sein.Im Poker ist es wichtig, durch gute Bluffs seines Gegners geschickt zu täuschen. Dominiert diese Strategie, haben Sie sehr gute Chancen um am Ende eine ordentliche Summe zu gewinnen.
Viele fragen sich, wo man Pokern kann. Sicher, man kann zuhause mit Freunden spielen, aber dann in der Regel mit kleinen Geldpreisen. Es ist auch möglich,in einem realen Casino zu spielen. Der Nachteil ist, dass diese in der Regel weiter weg sind und wer hat schon Lust lange Fahrten in Kauf zu nehmen um eine Runde zu Pokern.. Der bequemste Weg ist, Poker in einem Online-Casino zu spielen…ganz bequem von zuhause, egal zu welcher Zeit. Online-Poker bringt viele Vorteile. Ein großer Vorteil ist, dass man zu jeder Tages-und Nachtzeit an den Tischen spielen kann und auch immer einen Gegner findet, da die Spieler aus vielen Ländern vertreten sind. Beim Internet-Poker kann man sich mit guten Spielern aus der ganzen Welt messen.Wenn Sie sich für Internet-Poker entscheiden, brauchen Sie auch kein Geld für teure Getränke in einem Casino ausgeben. Statt dessen machen Sie es sich Zuhause bequem, und wählen Ihren Spieltisch aus.

Online Poker unter 18 Jahren ist Verboten!
Wenn Sie um echte Geldbeträge Pokern möchte, müssen Sie voll geschäftsfähig, also mindestens 18 Jahre alt sein. Bei der Registrierung müssen Sie ihre persönlichen Daten angeben. Nach erfolgreicher Registrierung können Sie Geld auf Ihr Spielerkonto einzahlen. Das Geld auf dem Spielerkonto steht für die Einsätze zur Verfügung. Einzahlungen sind meist per Überweisung, Kreditkartenzahlung oder Dienste wie beispielsweise Neteller ist möglich. Die genauen Einzahlungsmöglichkeiten variieren von Plattform zu Plattform, aber alle Anbieter haben Neteller und auch Moneybookers im Programm, die meisten “ Online-Casinos “ bieten auch Einzahlungen mit Paysafecard an.

Was sollten Sie bei der Anmeldung in einem Pokerraum zu beachten?
Bevor man sich bei einem Pokerraum anmeldet, sollten Sie die verschiedenen “ Online-Casinos “ miteinander vergleichen, da es mittlerweile bei den diversen Poker-Anbietern entscheidende Unterschiede gibt. Sowohl die Höhe des Mindesteinsatzes als auch der maximale Geldeinsatz und der entnommene Rake variieren. Außerdem sollte man auch berücksichtigen, ob man eher um kleinere oder lieber um grössere Geldbeträge pokern möchte. Die Ein- und Auszahlungsmethoden sind ebenfalls sehr unterschiedlich, weshalb man sich vor einer Registrierung auch darüber informieren sollte. Spieler die häufiger pokern, sollten darauf achten, dass immer ausreichend Spieler auf der jeweiligen Plattform angemeldet sind, denn damit steigt auch die Chance, dass man zu jeder Tages- und Nachtzeit ausreichend Mitspieler hat. Hohe Besucherzahlen sagen häufig auch etwas über die Qualität eines “ Poker-Casinos “ aus. Doch haben auch kleinere “ Online-Casinos “ ihre Vorteile, denn in kleinen Pokerräumen sind in der Regel nicht so viele starke Spieler, was für Pokeranfängern zum Vorteil ist..

 



 

Welcher Pokerraum ist sicher und was sollten Sie bei der Anmeldung beachten?
Die hier vorgestellten Poker-Anbieter gelten als sicher und zuverlässig, egal ob gross oder klein, es kann sich aufgrund der starken Konkurrenz, keiner eine schlechte Presse leisten. Entscheidet man sich für eine Plattform, sollte man darauf achten, dass auch andere Varianten neben Texas Holdem angeboten werden, denn auch Omahapoker in seinen Verschiedenen Varianten ist sehr beliebt und auch Studpoker ist immer noch sehr beliebt. Diese finden Sie bei fast allen “ Online-Casinos „, hinzu kommen noch einige andere Varianten, wie zum Beispiel Rushpoker, das nur bei Full Tilt angeboten wurde und wo der Spieler nach jeder gespielten Hand, an einen neuen Tisch gesetzt wird. Weitere Varianten sind 5 Card Daw, Omaha High, Omaha.. Nicht in jedem “ Online-Casino “ können Sie alle Varianten spielen. darum sollten Sie sich vor der Anmeldung erkundigen, ob die gewünschte Variante angeboten wird.
Und hier einige gute “ Poker-online-Casinos “
NetBet.com
888Poker.com
bet-at-home.com

 

Chinese Poker

Chinese Poker (auch bekannt als Russian Poker) ist eine Variante des Kartenspiels Poker. Jeder Spieler erhält 13 Karten eines 52-Karten-Decks. Typischerweise wird das Spiel mit vier Spielern gespielt, kann aber auch mit zwei oder drei Spielern gespielt werden.

Der Name ist aus dem Amerikanischen übernommen und stammt daher, dass es in den USA lange Zeit hauptsächlich von asiatischen Immigranten gespielt wurde. Im kantonesischen Ursprung des Spiels heißt es Sap Sam Cheung was 13 Karten bedeutet.[1] Dieses Spiel ist vor allem in Hongkong und Teilen von Südostasien populär.

Regeln

Jeder Spieler bekommt 13 Karten, die nicht austauschbar sind. Daraus hat er drei Hände zu bilden:

Front Hand / Vorne: drei Karten
Middle Hand / Mitte: fünf Karten (muss besser sein als die Front Hand – siehe Kombinationsmöglichkeiten)
Back Hand / Hinten: fünf Karten (muss besser sein als die Middle Hand)

Da die Front Hand nur aus drei Karten besteht, werden die Kombinationsmöglichkeiten auf Drilling, ein Paar und höchste Karte reduziert. Die Hände werden dann in der Reihe nach verdeckt vor dem Spieler hingelegt.
Surrender-Regel

Die übliche Spielweise von Chinese Poker erlaubt es dem Poker-Spieler nicht seine Karten zu folden. Spielt man jedoch mit der Surrender-Regel geht man folgendermaßen vor: Wenn alle Hände verdeckt abgelegt wurden, sagt man an, dass man aussteigt. Damit verliert man automatisch 0-2 gegen jeden Spieler.

Tausch-Regel

Wenn man mit drei Spielern spielt, kann man optional mit Tauschen spielen. Will man tauschen, muss man an jeden Poker-Spieler 2 Punkte zahlen, und kann dann beliebig viele seiner Karten mit den übrig gebliebenen Karten tauschen. Dabei kann man so spielen, dass der zuerst tauschen darf, der es als erster ansagt, oder bei abwechselndem Kartengeber, der zuerst tauschen darf, der als erstes nach dem Geber sitzt.

Wertung

Bei der Wertung werden die einzelnen Poker-Hände (Vorne/Mitte/Hinten) mit denen der Gegner verglichen, und zwar Jeder gegen Jeden. Dabei zählt Front Hand gegen Front Hand, Middle Hand gegen Middle Hand und Back Hand gegen Back Hand. Ist man in einer Hand besser als der Gegner, bekommt man einen Punkt, ist man schlechter bekommt der Gegner einen Punkt. Für den Fall dass beide Poker-Hände gleich stark sind, bekommt niemand einen Punkt.

Beispiel: Ich schlage meinen Gegner in der Front Hand und der Back Hand, und verliere in der Middle Hand. Ich bekomme 2 Punkte und mein Gegner 1 Punkt (2-1). Schlage ich meinen Gegner in allen drei Händen, bekomme ich 3+1 = 4 (3 Punkte plus 1 Einsatz/Ante) Punkte. Gibt es in einer Hand ein Unentschieden, wird für diese Hand kein Punkt vergeben. Mit einer oder mehreren Unentschieden sind also auch die Kombinationen 2-0, 1-0, 1-1 (plus 1 Einsatz/Ante) möglich.
Punktesysteme

Es gibt viele unterschiedliche Punktesysteme, und man kann sich seine eigenen Systeme machen. Allen Systemen gleich ist jedoch, dass man Punkte untereinander tauscht, das heisst die Summe aller Punkte immer Null ist. Wie viel ein Punkt wert ist, kann mit jedem Spieler einzeln abgesprochen werden, man muss nicht mit allen um den gleichen Betrag spielen.

„2-4“ Regel

Das gängigste Punktesystem ist die „2-4“ Regel, bei der ein Spieler für den Gesamtsieg seiner drei Hände einen Extrapunkt bekommt. Bei einem 3-0 bekommt man also 4 Punkte, der Gegner 4 Minuspunkte. Bei einem 2-1 bekommt man 2 Punkte, der Gegner 2 Minuspunkte. Bei einem 1-1 oder 0-0 bekommt niemand Punkte. Bei einem 2-0 bekommt man 3 Punkte und der Gegner 3 Minuspunkte, und bei einem 1-0 bekommt man 2 Punkte und der Gegner 2 Minuspunkte.
„1-6“ Regel

Ein weiteres Punktesystem ist die „1-6“ Regel, bei der ein Spieler 3 Extrapunkte für ein 3-0 bekommt. Bei einem 3-0 bekommt man also 6 Punkte, der Gegner 6 Minuspunkte. Bei einem 2-1 bekommt man 1 Punkt, der Gegner 1 Minuspunkt. Bei einem 1-1 oder 0-0 bekommt niemand Punkte. Bei einem 2-0 bekommt man 2 Punkte und der Gegner 2 Minuspunkte, und bei einem 1-0 bekommt man 1 Punkt und der Gegner 1 Minuspunkt.

Draw Poker

Draw Poker, seltener auch Geschlossenes oder Verdecktes Poker genannt, war lange Zeit die bekannteste Variante des Kartenspiels Poker, heute wird sie allerdings eher selten gespielt.
Zu Draw Poker zählen alle Varianten, bei denen der Spieler eine bestimmte Anzahl von Karten, meistens fünf, erhält, und daraus eine Hand bilden muss. Dazu hat er die Möglichkeit, bestimmte Karten zu tauschen.

Five Card Draw

Five Card Draw ist eine bekannte und wahrscheinlich die älteste Pokervariante. Aus ihr entwickelten sich alle heutigen Ableger des Pokerspiels. Wie der Name bereits vermuten lässt, ist die Variante dem Draw Poker zuzuordnen.

Spielablauf

Five Card Draw wird von zwei bis maximal sieben Personen mit einem Paket zu 52 Blatt französischer oder anglo-amerikanischer Spielkarten gespielt.

Teilen

Ein beliebiger Spieler teilt solange reihum die Karten einzeln und offen aus, bis ein Bube fällt. Wer diesen erhält, ist Geber in der ersten Runde. Nach jedem Spiel wechselt das Recht zu Geben im Uhrzeigersinn.
Vor Beginn eines Spieles zahlt jeder Spieler den festgelegten Grundeinsatz, das Ante, in den Pot. Dann erhält jeder Spieler fünf Karten einzeln und verdeckt. Die verbleibenden Karten werden verdeckt als Talon in die Mitte des Tisches gelegt.
Ziel ist es, die höchste Poker-Kombination zu erhalten, oder durch geschickte Spielweise (bluffen) die anderen Spieler zum Aufgeben zu bewegen.

Erste Wettrunde

Nach dem Teilen erfolgt die erste Wettrunde (Betting interval). Der Spieler zur Linken des Gebers hat als erster zu sprechen, d. h. er kann entweder

abwarten (check) und keinen Einsatz tätigen oder
wetten (bet), d.h. innerhalb der erlaubten Grenzen (Limits) einen Einsatz in den Pot zahlen.
Wartet dieser Spieler ab, so kann der nächste Spieler ebenfalls abwarten oder wetten, usw.

Sobald jedoch ein Spieler gesetzt hat, können die folgenden Spieler nur mehr entweder

halten (call auch mitgehen) und denselben Betrag in den Pot einzahlen, oder
erhöhen (raise) und einen höheren Betrag als der vorhergehende Spieler setzen, oder
aussteigen (fold auch passen) – in diesem Fall legt der Spieler seine Karten verdeckt ab und gibt dieses Spiel verloren.

Falls ein oder mehrere Spieler gesetzt haben, wird die Wettrunde solange fortgesetzt, bis alle Spieler entweder

den Einsatz gehalten haben oder
aus dem Spiel ausgestiegen sind.

Ein Spieler darf innerhalb einer Wettrunde den Einsatz nicht zweimal in Folge steigern, es sei denn, ein anderer Spieler hätte zwischen den beiden Geboten erhöht. Wenn also ein Spieler die Runde mit einer Bet eröffnet oder einen Raise setzt und alle folgenden Spieler entweder halten oder aussteigen, so ist diese Wettrunde beendet.

Gewöhnlich darf in einer Wettrunde maximal dreimal erhöht werden. Nachdem ein Spieler eröffnet hat (bet), kann erhöht (raise), überboten (reraise) und mit einer dritten Erhöhung (cap) die Wettrunde abgeschlossen werden.

Kartentausch

Nach der ersten Wettrunde folgt der Kartentausch (Draw). Jeder Spieler kann nun die ihm unbrauchbar erscheinenden Karten verdeckt ablegen und erhält danach die gleiche Anzahl Karten vom Talon.
Üblicherweise darf ein Spieler höchstens vier Karten tauschen, doch sollte man diese Anzahl unbedingt vor Beginn der Partie vereinbaren, da vielfach der Tausch auf höchstens drei Karten beschränkt ist, manchmal aber auch ein Tauschen aller fünf Karten erlaubt wird.
Einmal abgelegte Karten verbleiben auf dem Tisch und werden dem Talon nicht wieder hinzugefügt. Keinesfalls darf ein Spieler seine abgelegten Karten erneut aufnehmen.
Falls die Anzahl der verbleibenden Karten nicht ausreicht, um alle Spieler mit neuen Karten zu versorgen, so werden zuerst alle Karten des Talons mit Ausnahme der letzten Karte ausgeteilt, anschließend werden alle früher abgelegten Karten eingesammelt, gemischt, und es wird weiter gegeben. Die letzte Karte des Stapels darf nie gegeben werden, sie wird stets zusammen mit den abgelegten Karten gemischt.
Der Sinn dieser Regelungen ist, dass die unterste Karte des Stapels infolge einer nachlässigen Handhaltung des Kartengebers von einem Spieler erkannt werden und dieser daraus einen Vorteil ziehen könnte.

Zweite Wettrunde

Nach dem Kartentausch folgt eine zweite Wettrunde. Der Spieler, der in der ersten Wettrunde zuletzt erhöht hat, bzw. falls keine Erhöhung stattgefunden hat, der Eröffner der ersten Wettrunde, muss als erster sprechen.
Sollten in einer Wettrunde alle bis auf einen Spieler aussteigen (fold), so gewinnt dieser verbleibende Spieler den Pot, er braucht sein Blatt nicht vorzuzeigen.

Showdown

Sind nach der zweiten Wettrunde noch zwei oder mehr Teilnehmer im Spiel, beginnt der Show down. Der Spieler, der zuletzt erhöht hat, bzw., falls niemand erhöht hat, derjenige, der die letzte Wettrunde eröffnet hat, muss seine Hand vollständig vorzeigen.
Alle im Spiel verbliebenen Spieler können nun nacheinander ihre Gewinnberechtigung nachweisen und ebenfalls ihre Karten aufdecken.
Der Spieler mit der höchsten Hand gewinnt und erhält den Pot.
Im Falle von gleichwertigen Kombinationen wird der Pot unter den Gewinnern aufgeteilt.
Der Pot kann natürlich auch schon früher gewonnen werden, wenn in einer Runde alle Spieler bis auf einen ihre Karten ablegen und aufgeben (fold).

Jackpots

Sehr häufig gilt die Regel, dass ein Spieler die erste Wettrunde nur dann eröffnen darf, wenn er ein Paar Buben (Jacks) oder ein höherwertiges Blatt besitzt, dieses muss er am Ende des Spieles vorweisen. (Die beim Tausch abgelegten Karten des Eröffners werden daher beiseitegelegt, damit der Eröffner, sollte er seine für das Eröffnen benötigte Kombination „zerreißen“, nachträglich beweisen kann, dass er eine zulässige Eröffnung in Händen gehalten hat.)
Wenn in einer Runde niemand eröffnet, so bleiben die Einsätze im Pot, und die Karten werden zusammengeworfen. Die Spieler zahlen wiederum ihre Grundeinsätze ein, und der Spieler zur Linken des Teilers gibt die Karten für das neue Spiel.
Der um die zusätzlichen Einsätze vermehrte Gewinntopf heißt Jack pot – diese Bezeichnung aus dem Pokerspiel ist in die Alltagssprache eingegangen (vgl. Jackpot).
Spiel mit Joker
Gelegentlich wird mit 53 Blatt gespielt, d.h. dem Paket wird ein Joker hinzugefügt. Der Joker kann – je nach Vereinbarung – jede beliebige Karte ersetzen, oder aber nur mit folgenden Einschränkungen (vgl. Pai Gow) verwendet werden. Der Joker wird im letzteren Fall auch „Bug“ genannt und darf nur
zur Vervollständigung eines Straight, Flush, Straight Flush oder Royal Flush oder als Ass verwendet werden.

Beim Spiel mit Joker bilden Fünf Gleiche (Five of a kind) die höchstwertige Kombination und schlagen ein Royal Flush. Wird der Joker nur als Bug verwendet, so sind Fünf Asse (Five Aces) die einzig mögliche Fünferkombination.

Triple Draw

Triple Draw ist eine spezielle Variante des Kartenspiels Poker, die üblicherweise als Fixed Limit-Variante gespielt wird.
Zu Beginn des Spiels erhält jeder Spieler fünf verdeckte Karten. Es folgt die erste Wettrunde. Es folgen nun insgesamt drei Tausch- und Wettrunden. Das Finale ist wie üblich der Showdown.
Triple Draw wird meist Lowball gespielt. Das heißt, dass die schwächste Hand gewinnt. Es gibt zwei Möglichkeiten der Auswertung.
A-5 Triple Draw: Flushes und Straights zählen nicht. Asse sind die niedrigsten Karten. Die schwächste Hand wäre also A2345.
2-7 Triple Draw: Flushes und Straights zählen wie üblich. Asse sind die höchsten Karten. Die schwächste Hand wäre also 23457 in mindestens zwei Farben.

2-7 Draw wird teilweise auch als Single Draw, d.h. mit nur einer Tauschrunde gespielt, dann üblicherweise als No Limit-Variante. Man nennt diese Variante auch Kansas City Lowball. Dieses Spiel wird fast ausschließlich auf Onlineplattformen und bei der WSOP angeboten, da sie in der breiten Masse der Pokerspieler nicht besonders beliebt ist. Bis 2008 war das No Limit 2-7 Single Draw Turnier mit Rebuys eines der spektakulärsten Events der WSOP, da sich hier fast ausschließlich die Top-Profis der Szene versammelten und die Anzahl der Rebuys extrem hoch war.

Badugi

Badugi ist eine Variante des Kartenspiels Draw Poker. Jeder Spieler erhält vier Karten eines 52-Karten-Decks. Badugi wird üblicherweise im Format Triple Draw gespielt, kann aber auch mit nur einer Tauschrunde gespielt werden.

Regeln

Genau wie beim Triple Draw gibt es beim Badugi eine Wettrunde, gefolgt von drei abwechselnden Tauschrunden und Wettrunden. Wie bei der Variante Texas Hold’em wird mit Blinds gespielt. Ein Spieler (Dealer) erhält den Dealer Button, der Spieler links vom Dealer setzt den Small Blind, und der nächste Spieler setzt den Big Blind, der üblicherweise das Doppelte des Small Blinds ist. Der Spieler links vom Big Blind beginnt die erste Wettrunde. Badugi kann mit allen gebräuchlichen Arten von Limits gespielt werden. In der Variante Limit wird üblicherweise ab der zweiten Tauschrunde mit dem doppelten Einsatz gespielt. Sind nach der letzten Wettrunde noch mehrere Spieler in der Hand, kommt es zum Showdown und die beteiligten Hände werden gewertet. Der Spieler mit der besten Hand gewinnt den Pot.
Wertung

Die Wertung der Hände erfolgt nach der Wertungsvariante Lowball, mit folgenden Unterschieden:

Die Hand besteht aus vier statt fünf Karten.
Für die Wertung zählen nur Karten unterschiedlicher Farbe und unterschiedlichen Werts.

Hat man gepaarte Karten oder mehrere Karten derselben Farbe auf der Hand, wird eine der Karten gestrichen, bis man nur noch unterschiedliche Karten mit verschiedenen Farben auf der Hand hält. Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, Karten zu streichen, wird die bestmögliche Hand gewertet, die möglich ist. Eine Badugi-Hand kann also aus vier, drei, zwei oder auch nur einer Karte bestehen. Dabei gewinnt immer die Hand, die mehr Karten hält, und bei der gleichen Anzahl Karten die bessere Low Hand. Daher ist 4-3-2-A in vier unterschiedlichen Farben die bestmögliche Badugi-Hand.

Beispiele
9♠ 7♣ 4♦ 3♥ gegen J♥ 3♦ 2♠ A♣: Die erste Hand gewinnt, da sie die bessere Low hand ist, denn eine 9-low schlägt die J-low der zweiten Hand.
8♦ 3♣ A♥ A♠ gegen K♦ J♣ 9♠ 4♥: Die zweite Hand gewinnt, da sie aus vier Karten besteht und bei der ersten Hand eines der Asse gestrichen wird, so dass diese nur aus drei Karten besteht.
K♥ K♣ 7♣ 5♦ gegen K♦ K♠ 3♦ 2♠: Die erste Hand gewinnt, da der K♣ gestrichen wird, um die Drei-Karten-Hand K♥ 7♣ 5♦ zu bilden, bei der zweiten Hand müssen beide Könige gestrichen werden, und damit erhält man die Zwei-Karten Hand 3♦ 2♠.

Bedeutung

Badugi wird von einigen bekannten Pokerprofis nebenbei in privaten Runden gespielt. Man kann in einzelnen Online-Pokerräumen ebenfalls Badugi spielen, aber es ist keine so weit verbreitete Variante wie Texas Hold’em oder Omaha Hold’em und wird auch nicht bei den großen Pokerturnieren wie der WSOP oder der EPT gespielt.
Online wird Badugi mehr und mehr gespielt. So wurde bei der WCOOP 2010 (World Championship of Online Poker) auch ein Event-Badugi gespielt.
Greg Raymer hat eine Variante des Chinese Poker für drei Spieler entwickelt, bei der zu den üblichen Händen eine Badugi-Hand hinzukommt.

Easy Poker

Easy Poker oder Let It Ride ist eine Pokervariante, die in Spielbanken angeboten wird. Bei dieser Spielart spielen die Teilnehmer nicht gegeneinander, sondern es wettet jeder Teilnehmer für sich gegen das Casino – im Prinzip handelt es sich daher um ein Zwei-Personen-Spiel.
Die Redewendung Let it ride bedeutet allgemein im Amerikanischen, dass ein Spieler nach einem gewonnenen Spiel seinen Einsatz mitsamt dem Gewinn stehen lässt, er also Paroli bietet. Die Bezeichnung Let It Ride für diese spezielle Poker-Variante ist geschützt, weshalb das Spiel von den meisten Casinos unter anderen Namen angeboten wird.

Die Regeln

Easy Poker wird mit einem Paket französischer Spielkarten zu 52 Blatt an einem etwa halbkreisförmigen Tisch gespielt ähnlich dem Black Jack. An der geraden Seite sitzt der Croupier (Dealer, Bankhalter), ihm gegenüber befinden sich die Plätze für bis zu sieben Spieler (Pointeure).
Vor Beginn eines Spieles platziert jeder Spieler entsprechend den jeweiligen Limits drei gleich hohe Einsätze auf die gekennzeichneten Felder (Setzringe).
Sodann mischt der Croupier die Karten, lässt abheben und teilt jedem Spieler drei Karten verdeckt zu. Zusätzlich zu diesen drei Karten werden im Laufe des Spieles noch zwei weitere sogenannte Common Cards in die beiden dafür vorgesehen Felder gelegt. Die Common Cards werden von allen Spielern als vierte und fünfte Karte ihrer Pokerhand verwendet (vgl. Texas Hold’em und Omaha Hold’em).
Nach Erhalt der ersten drei Karten prüft jeder Spieler sein Blatt – die Spieler dürfen einander ihre Karten nicht zeigen – und entscheidet, ob er seinen Einsatz auf dem Setzring Nummer Eins zurückziehen oder stehenlassen (let it ride) soll.
Nun deckt der Croupier die erste Common Card auf, und die Spieler entscheiden in analoger Manier in Bezug auf ihre Einsätze auf dem Setzring Nummer Zwei.
Sobald sich alle Spieler erklärt haben, deckt der Croupier die zweite Common Card auf; die Spieler legen ihre Karten offen auf den Tisch, und es erfolgt die Auszahlung gemäß folgender Tabelle:

Kombination     Auszahlung
Royal Flush     1.000 : 1
Straight Flush     200 : 1
Four of a kind     50 : 1
Full house     11 : 1
Flush         8 : 1
Straight     5 : 1
Three of a kind     3 : 1
Two pairs     2 : 1
Tens or better     1 : 1

Das Minimum beträgt üblicherweise dreimal 5 €, das Maximum dreimal 100 €, der maximale Auszahlungsbetrag ist mit 15.000 € begrenzt.
Strategie
Spielt man als Pointeur nach der folgenden Strategie, so minimiert man den Vorteil der Spielbank.
Nachdem man die ersten drei Karten erhalten hat, soll man den Einsatz auf dem Setzring Nummer Eins nur dann stehen lassen, wenn man eine der folgenden Kombinationen hält:

eine Gewinnkombination, d. h. ein hohes Paar (Zehn oder höher) bzw. beliebige drei Gleiche,
beliebige drei Karten, die zu einem Royal flush ergänzt werden können,
drei aufeinanderfolgende Karten einer Farbe, ausgenommen A–2–3 und 2–3–4,
drei Karten im Abstand von vier Werten, die sich zu einem Straight flush ergänzen lassen, vorausgesetzt es befindet sich darunter zumindest eine hohe Karte (Zehn oder höher), z. B. 10–8–7 in einer Farbe,
drei Karten im Abstand von fünf Werten, die sich zu einem Straight flush ergänzen lassen, vorausgesetzt es befinden sich darunter zumindest zwei hohe Karten (Zehn oder höher), z. B. B–10–7 in einer Farbe.

Nachdem der Croupier die erste Common Card aufgeschlagen hat, soll man den Einsatz auf dem Setzring Nummer Zwei nur dann stehen lassen, wenn man eine der folgenden Kombinationen hält:

eine Gewinnkombination, d. h. ein hohes Paar (Zehn oder höher), beliebige zwei Paare oder drei Gleiche,
beliebige vier Karten, die sich zu einem Royal flush ergänzen lassen,
beliebige vier Karten, die sich zu einem Straight flush ergänzen lassen,
beliebige vier Karten, die sich zu einem Flush ergänzen lassen,
beliebige vier Karten, die sich nach zwei Seiten zu einem Straight ergänzen lassen, wenn sich darunter eine hohe Karte befindet, wie z. B. 10–9–8–7

Hält man eine der beiden folgenden Kombinationen, so kann man nach Belieben den Einsatz stehenlassen oder zurückziehen, in Bezug auf den Erwartungswert sind beide Spielweisen gleichwertig:

beliebige vier Karten, die sich nach zwei Seiten zu einem Straight ergänzen lassen, wenn sich darunter keine hohe Karte befindet, wie z. B. 9–8–7–6
beliebige vier Karten, die sich zu einem Straight A–K–D–B–10 ergänzen lassen wie z. B. A–D–B–10.

Bankvorteil

Platziert der Spieler vor Beginn drei Einsätze zu € 10 und hält er sich an die obigen Anweisungen, so verringert er im Mittel seinen Einsatz von anfänglich € 30 auf € 12,38 und gewärtigt einen erwarteten Verlust 35,1 Cent. Der Bankvorteil (Erwartungswert der Spielbank pro gesetztem Euro) beträgt somit 2,83 %.

Five Card Stud

Five Card Stud, kurz Stud Poker oder Offenes Poker, früher auch Starpoker (falsch von Stud) genannt, ist eine Poker-Variante. Five Card Stud ist die klassische, allerdings heute kaum mehr gespielte Form des Offenen Poker. Diese Spielart wurde von Seven Card Stud, das in den Spielbanken angeboten wird, nahezu vollständig verdrängt.

Spielverlauf

Es gelten dieselben Regeln wie beim Seven Card Stud, jedoch mit folgenden Abweichungen:

Nachdem jeder Spieler sein Ante in den Pot gezahlt hat, erhält jeder Spieler eine verdeckte Karte (Hole Card) und eine offene Karte (beim Seven Card Stud zwei verdeckte und eine offene Karte); danach folgt die erste Wettrunde.
Die dritte, vierte und fünfte Karte eines jeden Spielers wird offen gegeben, nach jeder Kartenausgabe erfolgt eine Wettrunde. Ein Spieler, der bis zuletzt im Spiel bleibt, erhält also insgesamt fünf Karten.
Kommt es nach der letzten Wettrunde zu einem Showdown, so werden die verdeckten Karten aufgeschlagen, und der Spieler mit der besten Poker-Kombination gewinnt den Pot.
Five Card Stud wird vorwiegend mit Fixed Limit gespielt.

Omaha Hold’em

Omaha Hold’em, meist kurz Omaha genannt, ist eine Variante des Kartenspiels Poker. Omaha Hold’em hat sich aus der Variante Texas Hold’em entwickelt, und folgt dem gleichen Spielablauf. Im Unterschied zu Texas Hold’em bekommt jeder Spieler vier Karten, und eine Omaha-Hand besteht immer aus genau zwei der vier Karten eines Spielers und genau drei der fünf Gemeinschaftskarten (community cards).

Die Regeln

Die Regeln von Omaha entsprechen denen von Texas Hold’em mit folgenden Unterschieden:

Jeder Spieler erhält zu Beginn vier verdeckte Karten (Hole cards)
Eine Hand besteht aus zwei der vier Karten aus der Hand des Spielers, und drei der fünf Gemeinschaftskarten vom Tisch

Der Spielablauf ist der Gleiche wie bei Texas Hold’em, und auch alle bei Texas Hold’em gebräuchlichen Arten von Limits werden gespielt, wobei Pot Limit die mit Abstand geläufigste Variante darstellt.
Unterschiede zu Texas Hold’em

Omaha lässt im Durchschnitt deutlich bessere Hände zu als Texas Hold’em, weshalb es auch oft als Spiel der Nuts, also der bestmöglichen Hände in Bezug auf die Gemeinschaftskarten, bezeichnet wird. Im Unterschied zu Texas Hold’em kann ein Spieler bei Omaha aus seinen vier Handkarten sechs mögliche Kombinationen aus zwei Karten bilden. Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit deutlich gegenüber Texas Hold’em, dass man zusammen mit den Gemeinschaftskarten eine gute Hand bilden kann.

Es gibt meistens mehr Möglichkeiten für Draws als bei Texas Hold’em, aufgrund der größeren Zahl an Kombinationsmöglichkeiten. Während bei Texas Hold’em fast immer die auf dem Flop stärkste Hand die höchste Wahrscheinlichkeit hat zu gewinnen, ist dies bei Omaha weitaus öfter nicht der Fall.
Omaha Hi
Eine der bestmöglichen Starthände bei Omaha Hi. Hieraus lassen sich sehr gute Kombinationen bilden: A-A als höchstes Paar, zwei Herz (Ah-Th) und zwei Pik (As-Js) für einen hohen Flush oder Royal-Flush, sowie A-T, A-J und J-T für mögliche hohe Straßen.

Für die Ermittlung der besten Hand bei Omaha Hi gilt die normale Wertung. Die bestmögliche Kombination aus genau zwei Handkarten und genau drei Gemeinschaftskarten jedes Spielers wird verglichen, und der Spieler mit der besten Hand bekommt den gesamten Pot.

Beispiel
Die folgende Hand zeigt einen Showdown zwischen zwei Omaha-Händen. Spieler 1 auf der linken Seite (K-9-6-6) gewinnt die Hand mit einem Drilling Könige (K-K-K-10-9) vor Spieler 2 auf der rechten Seite (A-Q-J-8) mit Zwei Paaren Könige und Achten (K-K-8-8-A). Spieler 1 benutzt K-9 von seinen Handkarten, und K-K-10 von den Gemeinschaftskarten für seine bestmögliche Hand, Spieler 2 benutzt A-8 von seinen Handkarten, und K-K-8 von den Gemeinschaftskarten.

Ein Showdown in einem Omaha Hi Spiel.

Spieler 1 hat kein Full-House, da er genau zwei seiner Handkarten benutzen muss, und für das Full-House Könige über Sechsen müsste er K-6-6 von seinen Handkarten benutzen, was den Regeln widerspricht. Spieler 2 hat auch keine Straße, da er dazu ebenfalls drei seiner Handkarten (A-Q-J) benutzen müsste. Außerdem haben beide Spieler keinen Flush, da sie dazu die vier Kreuz-Karten der fünf Gemeinschaftskarten benutzen müssten, aber genau drei benutzen müssen. Für einen Flush benötigt man immer mindestens zwei gleichfarbige Karten auf der Hand.
Omaha Hi-Lo
Eine der bestmöglichen Starthände bei Omaha Hi-Lo. Die Vielzahl der Kombinationsmöglichkeiten ist auch hier entscheidend. Für eine gute High hand hält man: Ass-Ass als höchstes Paar, zwei Herz und zwei Pik für einen hohen Flush, sowie Ass-2, Ass-3 und 2-3 für mögliche Straßen. Für eine gute Low hand hält man: Ass-2, Ass-3 oder 2-3.

Wie die meisten Poker-Varianten kann auch Omaha als High-Low gespielt werden: Der Pot wird zwischen der besten High hand und der besten Low hand geteilt. Für die Ermittlung der besten High hand gilt die normale Wertung. Für die Low hand wird zumeist das 8 or better System verwendet. Hier qualifizieren sich die Spieler für eine Low hand, die fünf unterschiedliche Karten 8 oder niedriger (mit dem Ass als niedrigster Karte) aufweisen können. Dabei zählen weder Straßen noch Flushs – das heißt Straßen und Flushs ändern nichts an der Wertung der Low Hand. Dafür müssen mindestens drei unterschiedliche Karten 8 oder niedriger bei den Gemeinschaftskarten liegen, da sonst keine Low hand möglich ist. Die bestmögliche Low hand ist 5-4-3-2-Ass (auch Wheel genannt). Beim Vergleich zweier Low hands wertet man von der höchsten Karte abwärts. So ist 6-5-4-3-2 eine bessere Low hand als 7-4-3-2-Ass (von oben gezählt ist schon die 6 niedriger als die 7), und 7-6-4-2-Ass schlägt 7-6-4-3-Ass (die ersten drei Karten sind gleich, aber die 2 ist besser als die 3).

Die Spieler können für die High hand und die Low hand unterschiedliche Karten verwenden, müssen aber jeweils genau zwei ihrer vier Handkarten benutzen. Kann kein Spieler eine gültige Low hand aufweisen, geht der gesamte Pot an den Spieler mit der besten High hand. Ansonsten wird der Pot geteilt, wobei auch ein Spieler sowohl die beste Low als auch die beste High hand haben kann und damit den gesamten Pot gewinnt – ein sogenannter Scoop. Wenn zwei oder mehr Spieler eine identische Low hand haben, dann wird der Pot für die Low hand zwischen den Spielern geteilt (siehe Split Pot), genau wie bei identischen High hands.

Beispiel

Die folgende Hand zeigt einen Showdown zwischen zwei Omaha Hi-Lo Händen. Spieler 1 auf der linken Seite (A-2-4-K) gewinnt die Low hand mit einer 5-Low (5-4-3-2-A) gegen Spieler 2 auf der rechten Seite (5-5-2-A), der keine gültige Low hand hat, da er keine Hand mit fünf unterschiedlichen niedrigen Karten bilden kann. Spieler 2 gewinnt die High hand mit einem Full-House Fünfen über Buben (5-5-5-J-J) gegen Spieler 1 mit einem Herz-Flush (K-J-5-4-3). Den Pot würden sich diese beiden Spieler teilen.
Ein Showdown in einem Omaha Hi-Lo Spiel.

Bedeutung

Bei der wichtigsten internationalen Poker-Veranstaltung, der World Series of Poker (WSOP) hat Omaha in vielen verschiedenen Varianten seit 1983 einen festen Platz. Auch in den Spielbanken und Online-Pokerräumen gehört Omaha zu den populärsten Varianten, und fast jeder Pokerraum bietet Omaha Poker an. Pot limit Omaha (PLO) ist vor allem unter Profis die beliebteste Pokervariante, da das Spiel extrem „actionreich“ ist und sich daher sehr gut für Top-Spieler eignet, ihre hervorragende Entscheidungskraft einzusetzen.

Texas Hold’em
Texas Hold’em ist eine Variante des Kartenspiels Poker. Texas Hold’em ist neben Seven Card Stud und Omaha Hold’em die am häufigsten in Spielbanken angebotene Art des Poker-Spiels und wird vielfach bei Pokerturnieren gespielt, so auch bei der ursprünglich im Binion’s Horseshoe in Las Vegas ausgerichteten Poker-Weltmeisterschaft.

Hold’em

Hold’em bezeichnet allgemein all jene Poker-Varianten, bei denen fünf offene Karten (Board cards, auch Community cards) in die Mitte des Tisches gelegt werden, die von jedem Spieler zur Bildung seiner Pokerhand verwendet werden können, während jeder Spieler jedoch nicht mehr als zwei seiner Hand-Karten (Hole cards) verwenden darf.
Die Regeln

Texas Hold’em wird in Casinos und bei großen Turnieren meist nach den folgenden Regeln gespielt:

Karten
Texas Hold’em wird mit einem Paket französischer bzw. anglo-amerikanischer Karten zu 52 Blatt von zwei bis maximal zehn Personen gespielt.
Spielkarten im Poker-Format (Poker size) sind meistens etwas breiter als Karten im Standard-Format (sogenannte Bridge size). Außerdem sollten Karten verwendet werden, die zu 100 % aus Kunststoff bestehen, da diese auch nach langem Spielen noch ihre ursprüngliche Form aufweisen und so nicht als gezinkt gelten.
Anmerkung: Da mit 52 Blatt gespielt wird, könnten theoretisch 22 oder, falls keine Burn Cards zur Seite gelegt werden, sogar 23 Spieler teilnehmen. Texas Hold’em wird aber meist in kleineren Runden gespielt: häufig nur zu zehnt, in amerikanischen Casinos aber auch an Tischen mit vierzehn Plätzen.
Ziel ist es, die höchste Poker-Kombination zu erhalten bzw. durch geschickte Spielweise die anderen Spieler zur Aufgabe zu bewegen.

Dealer

Vor dem allerersten Spiel mischt der Croupier die Karten, lässt abheben und gibt (teilt) zunächst jedem Spieler eine offene Karte. Der Spieler mit der höchsten Karte ist erster Geber (Dealer) und erhält den Dealer(’s) button. Haben zwei Spieler im Rang die gleiche höchste Karte, so entscheidet die vom Bridge her bekannte Ordnung der Farben: Pik (♠) gilt als die höchste Farbe, gefolgt von Herz (♥), Karo (♦) und Kreuz bzw. Treff (♣).

Anmerkung: In Bezug auf die Gewinnentscheidung haben die Farben bei Texas Hold’em – so wie bei allen Poker-Varianten – jedoch keine Bedeutung.

Die Rolle des Kartengebers wechselt immer nach jedem einzelnen Spiel im Uhrzeigersinn – tatsächlich gibt die Karten im Casino jedoch stets der Croupier, der Spieler mit dem Dealer button nimmt nur nominell die Rolle des Gebers ein. Der Spieler zur Linken des Spielers mit dem Dealer button erhält beim Geben die erste Karte.

Blinds
Standard Hold’em-Pokertisch mit Dealer, small- und big blind

Der Spieler zur Linken des nominellen Gebers (Dealer) muss einen vorgeschriebenen Einsatz (small blind), zum Beispiel 5 €, setzen, dessen linker Nachbar das big blind, gewöhnlich den doppelten Wert des small blinds, also 10 €. Die übrigen Spieler müssen vor Erhalt der ersten Karten keinen Grundeinsatz (Ante) leisten, bei den Hold’em-Varianten wird gewöhnlich nicht mit ante, sondern mit blind gespielt.
Sonderregeln für das Heads-up

Befinden sich nur noch zwei Spieler am Tisch (Heads-up), wird der small blind von dem Spieler mit dem dealer button gesetzt, während der andere Spieler den big blind setzen muss.

Limits

Bei Texas Hold’em sind vier Arten von Limits gebräuchlich

No Limit (NLHE): Es gibt nur ein Minimum für ein Bet bzw. ein Raise, der Maximaleinsatz ist nur durch die Höhe des Stacks der Spieler begrenzt. Die meisten Casinos spielen nach der Regel, dass der so genannte Minimum-Bet dem jeweils aktuellen Big Blind bzw. dem in der letzten Wettrunde gebrachten Einsatz entsprechen muss. Will ein Spieler diesen Bet erhöhen (raisen), muss er den Bet mindestens verdoppeln. Eine weitere Erhöhung (Reraise) muss wiederum der Differenz zwischen Bet und Raise entsprechen. Sind die Blinds also zum Beispiel bei 100 (Smallblind) und 200 (Bigblind), muss ein Bet mindestens den Wert von 200 haben, eine Erhöhung bei einem Bet von 200 mindestens auf 400 stattfinden. Wird aber der Bet von 200 auf 500 erhöht, so muss ein eventueller Reraise nicht erneut den Betrag verdoppeln, sondern nur der Differenz von Bet und Raise entsprechen, in diesem Fall also um 300 auf 800. Setzt ein Spieler seinen gesamten Stack (Table stake), so nennt man dies auch All-In. Beim No-Limit-Hold’em-Cash-Game unterscheidet man grundsätzlich zwei Strategien: Die Big-Stack-Strategie, bei der sich der Spieler mit dem maximal möglichen Betrag an Geld an den Tisch setzt und die Short-Stack-Strategie, bei der sich der Spieler mit dem Minimum einkauft.

Pot Limit (PLHE): Es darf nur höchstens so viel gesetzt werden, wie sich zurzeit im Pot befindet.
Split Limit (auch Spread limit): In den ersten beiden Wettrunden darf maximal bis zum Lower limit, ab der dritten Wettrunde bis maximal zum Higher limit gesetzt werden. Beträgt das Small blind 5 € und das Big blind 10 €, so beträgt das Lower limit 10 € und das Higher limit zumeist 20 €. In jeder Wettrunde darf der Einsatz höchstens drei Mal gesteigert werden, d. h. ein Spieler eröffnet die Runde mit einem Einsatz (Bet), dieser kann nun erhöht (Raise), weiter gesteigert (Reraise) und die Wettrunde mit einer letzten Steigerung (Cap) abgeschlossen werden. Sind nur noch zwei Spieler im Spiel, so darf solange erhöht werden, bis ein Spieler entweder gleichzieht (hält) oder aufgibt.
Fixed Limit (LHE): Wie Split limit, allerdings sind hier die Einsatzhöhen fest vorgegeben, während sie beim Spread Limit innerhalb der jeweiligen Grenzen frei wählbar sind. In den ersten beiden Wettrunden beträgt der feste Einsatz ein Big Blind, in den letzten beiden Runden zwei Big Blinds. Erhöhungen betragen dann ebenfalls ein Big Blind bzw. zwei Big Blinds. Weiterhin wird die maximale Zahl der Erhöhungen festgelegt, z.B. auf drei (Raise, Reraise, Cap).

Gespielt wird in Casinos in der Regel nicht mit Bargeld, sondern mit Jetons, bzw. engl. Chips; es gibt allerdings auch einige Turniere, bei denen ausschließlich mit Bargeld gespielt wird. In sogenannten Cash Games entsprechen die Chips aber direkt einem festgesetzten Gegenwert in echtem Geld, abhängig vom gespielten Limit.

Die vier Wettrunden
Vollständiger Pokertisch mit acht Spielern

Das Spiel verläuft in maximal vier Wettrunden. Falls alle Spieler – bis auf einen – aussteigen, endet die Spielrunde und der letzte verbliebene Spieler erhält den Pot.
Erste Wettrunde (Preflop)

Jeder Teilnehmer erhält eine Starthand bestehend aus zwei verdeckten Karten (hole cards, auch pocket cards oder pockets). Der Spieler links vom big blind muss als erster seine Spielentscheidung bekanntgeben, mit Fachausdruck heißt das, er spricht als erster und eröffnet die erste Wettrunde (betting interval). Er kann nun entweder

halten, auch mitgehen (call), also einen Betrag in Höhe des vorangegangenen Einsatzes (in der ersten Wettrunde mindestens der big blind) setzen,
erhöhen (raise) oder
aussteigen (fold).
In der gleichen Weise setzen die übrigen Spieler im Uhrzeigersinn die Wettrunde fort.

Ein Spieler darf in ein und derselben Wettrunde den Einsatz nicht zweimal in Folge steigern, es sei denn, ein anderer Spieler hätte zwischen den beiden Geboten erhöht. Wenn also ein Spieler die Runde mit einem bet eröffnet oder ein raise setzt und alle folgenden Spieler entweder halten oder aussteigen, so ist diese Wettrunde beendet, und der Spieler, der den Einsatz zuletzt gesteigert hat, darf nun in dieser Wettrunde nicht nochmals erhöhen.

Zweite Wettrunde (Flop)

Nach Beendigung der ersten Wettrunde legt der Croupier erst eine Karte verdeckt neben den Stapel (Burn Card) und dann drei Karten offen auf den Tisch (Flop), darauf folgt die zweite Wettrunde. Der Spieler in First position, d.h. der Spieler links vom nominellen Geber, hat in dieser und allen weiteren Wettrunden als Erster zu sprechen.
Ab dieser Wettrunde kann der Spieler, der zuerst sprechen muss, auch abwarten (check) und keinen Einsatz tätigen. Wartet der Spieler in First position ab, so kann der nächste Spieler ebenfalls abwarten oder wetten, usw.

Sobald jedoch ein Spieler ein Bet gesetzt hat, können die folgenden Spieler nur mehr entweder
halten (call oder mitgehen) und denselben Betrag in den Pot einzahlen, oder
erhöhen (raise) und einen höheren Betrag als der vorhergehende Spieler setzen, oder
aussteigen (fold oder passen) – in diesem Fall legt der Spieler seine Karten verdeckt ab und gibt dieses Spiel verloren.

Falls ein oder mehrere Spieler gesetzt haben, wird die Wettrunde solange fortgesetzt, bis alle Spieler entweder den Einsatz gehalten haben oder aus dem Spiel ausgestiegen sind.

Dritte Wettrunde (Turn Card)

Vor der dritten Wettrunde wird zuerst wieder eine Karte verdeckt neben den Stapel gelegt und dann eine vierte offene Karte (Turn card) in die Mitte gelegt. Wird mit Spread Limit gespielt, so gilt ab nun das Higher Limit. Es wird analog zur Vorrunde gesetzt.

Letzte Wettrunde (River Card)

Nun wird nochmals eine Karte verdeckt neben den Stapel gelegt und dann die fünfte Karte (River card) offen aufgelegt, und es folgt die letzte Wettrunde.
Showdown
Obwohl Spieler 1 die derzeit besseren Karten hält (zwei Paare mit einer 7 als Kicker), hat er ohne zu bluffen keine Chance, die Hand zu gewinnen. Mit einer 2 oder 7 macht Spieler 2 eine Straße, 5 oder 6 führen zu zwei höheren Paaren für Spieler 2 und alle anderen Karten würden zu einem split pot führen, da jede weitere Karte die höchste und somit der Kicker für beide Spieler wäre.

Kommt es nach der letzten Wettrunde zum Showdown, so stellt jeder Spieler aus seinen zwei Hand- und den fünf Tischkarten die beste Poker-Kombination aus fünf Karten zusammen; die sechste bzw. siebente Karte ist für die Gewinnentscheidung bedeutungslos. Der Spieler,

der in der letzten Wettrunde als letzter erhöht (raise) hat, oder,
falls niemand erhöht hat, derjenige, der in der letzten Wettrunde als erster gesetzt (bet) hat, oder
falls niemand gesetzt hat, derjenige, der sich in First position befindet, muss seine Hand (seine Kombination) vollständig vorzeigen.

Alle im Spiel verbliebenen Spieler können nun nacheinander ihre Gewinnberechtigung nachweisen und ebenfalls ihre Karten aufdecken.
Wenn ein Spieler nur die fünf Karten des Tisches spielen möchte (Playing the board), soll er das annoncieren, damit das Weglegen der Handkarten nicht als Aussteigen missverstanden wird.
Der Spieler mit der höchsten Hand (Kombination) gewinnt den Pot. Im Falle von gleichwertigen Kombinationen wird der Pot unter den Gewinnern aufgeteilt (siehe Split pot).

Burn Cards

Bevor der Croupier den Flop und später die Turn bzw. River cards aufdeckt, legt er stets eine Karte, eine sogenannte Burn card, verdeckt beiseite. Der Sinn dieser Regelung liegt darin begründet, dass ein Spieler infolge einer nachlässigen Haltung der Karten durch den Croupier bzw. infolge von Beschädigungen oder Markierungen eventuell die oberste Karte erkennen und daraus einen Vorteil ziehen könnte. Ob auch vor der Ausgabe der Hole Cards eine Burn Card weggelegt werden soll, ist nicht einheitlich geregelt.
Time Collection bzw. Taxe

Der Veranstalter (Spielbank / Casino oder Online-Pokerplattform) erhält für die Ausrichtung des Spielbetriebs ein Entgelt:

Bei einer Time collection zieht das Casino von jedem Gast alle halbe Stunde einen von der Höhe der Limits abhängigen Betrag ein; z.B. in Höhe von einem Small plus einem Big Blind.
Anstelle einer Time collection kann die Spielbank auch von jedem Pot eine Taxe (vgl. Seven Card Stud) einziehen, üblicherweise in Höhe von 5 % des Pots: Während beim Online-Spiel in der Regel eine exakte Berechnung erfolgt, wird beim Lebendspiel die Taxe wie folgt entnommen: von den ersten Einsätzen werden 5 € eingezogen, überschreitet der Pot 100 €, so werden von den nächsten Einsätzen wiederum 5 € eingezogen, usw. Oft existiert eine Maximaltaxe, über die hinaus der Veranstalter nicht an den Einsätzen der Spieler partizipiert.
Bei Turnieren wird häufig ein kleiner Teil der von allen Mitspielern geleisteten Buy-Ins vom Veranstalter einbehalten.

Table Stakes

Um an einer Partie teilzunehmen, muss jeder Spieler vor seinem ersten Spiel einen gewissen Betrag (Buy in), bei den angegebenen Limits 200 €, vor sich auf dem Tisch platzieren. Ein Spieler darf von seinem Spielkapital (Table stakes), das er vor sich für alle sichtbar auf dem Tisch liegen lassen muss, keine Jetons (Chips) einstecken, es sei denn, er beendet sein Spiel. Er darf sein Spielkapital zwischen zwei Spielen, aber niemals während eines einzelnen Spieles, durch Zukauf von weiteren Jetons erhöhen. Wenn ein Spieler Jetons zukauft, so muss er sein Spielkapital zumindest auf die Höhe des Buy in aufstocken, darf dabei aber nicht den zuvor festgelegten Höchstbetrag (üblicherweise 100BB, also das Hundertfache des Big Blinds) überschreiten.
Side Pot

Kann ein Spieler einen Einsatz nicht mehr oder nicht mehr vollständig halten – man sagt, der Spieler ist all in – so spielen die anderen Spieler zusätzlich um einen Side Pot, an dem der All-in-Spieler nicht beteiligt ist. Wenn mehrere Spieler all in sind, kann es auch mehrere Side Pots geben.

Videopoker

Videopoker ist ein Spiel, das an Spielautomaten gespielt wird und in vielen Casinos und Spielhallen angeboten wird. Es basiert auf der Variante Five Card Draw.

Geschichte

Die frühesten Modelle wurden bereits zeitgleich mit den ersten PCs, Mitte der 70er des letzten Jahrhunderts eingeführt. Videopoker wurde während der 1980er populär, weil die Hemmschwelle, Poker an einem Automaten zu spielen niedriger war, als an einem Tisch zu spielen.

Das Spiel

Das Ziel beim Video Poker besteht darin, das höchste Fünf-Karten-Pokerblatt zu erreichen. Der Spieler wirft durch einen Schlitz eine beliebige Summe an Geld in den Automaten; bei neueren Geräten ist es möglich, ein Stück Papier mit einem Barcode einzuführen. Nachdem der Transaktionsvorgang abgeschlossen wurde, werden dem Spieler durch einen Zufallsgenerator fünf Karten zugeteilt. Er kann nun bestimmen, welche und wie viele dieser Karten er tauschen möchte. Nachdem der Tauschvorgang abgeschlossen wurde, analysiert die Maschine die Hand. Je nach Kombination, erhält der Spieler Geld ausgezahlt.

Varianten

Je nach Automat gibt es verschiedene Varianten, die zum Teil mit oder ohne Joker (Wild Card) gespielt werden. Die mit Abstand bekannteste Version ist Jacks or Better. Doch auch Varianten wie All American, Tens or Better und Deuces Wild sind häufig zu finden.

Quelle: wikipedia.org

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